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Polizeimeldung vom 19.01.2020

Polizeibericht

19.01.2020 | Rummelsburg: Körperverletzung und Beleidigung

Körperverletzung und Beleidigung: In Rummelsburg kam es gestern Abend zu einem Polizeieinsatz aufgrund einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Männern. Nach derzeitigen Erkenntnissen soll ein 31-Jähriger gegen 19.40 Uhr einem 21-Jährigen, nach dessen Angaben, in die Leopoldstraße gefolgt sein. Der aus Guinea stammende Mann gab später an, er habe sich durch das Verhalten des ihm Unbekannten bedroht gefühlt und diesen deshalb gebeten, ihm nicht weiter zu folgen. Der 31-Jährige soll daraufhin auf den Jüngeren zugestürmt sein. Der 21-Jährige hatte daraufhin eine fast leere PET- Flasche in Richtung des sich ihm bedrohlich nähernden Mannes geworfen, der ihm hinterherrannte. Ein 39 Jahre alter Mann, der Zeuge der Situation geworden war, hatte daraufhin versucht den Streit zu schlichten, und bekam daraufhin einen Faustschlag von dem 31-Jährigen ins Gesicht. Im Zuge des daraufhin entstandenen Gerangels soll der 31-Jährige mehrfach fremdenfeindliche und rassistische Beleidigungen gerufen haben. Ein Versuch, den aggressiven 31-Jährigen festzuhalten misslang zunächst. Die beiden anderen Männer folgten ihm jedoch bis zum Eintreffen der inzwischen alarmierten Polizei, die die Personalien aller Beteiligten aufnahm und Strafanzeigen wegen Körperverletzung, Gefährlicher Körperverletzung, Bedrohung und Beleidigung schrieb. Der 39-Jährige erlitt durch den Faustschlag leichte Verletzungen, verzichtete jedoch zunächst auf eine ärztliche Behandlung. Die Ermittlungen dauern an.

15.01.2020 | Friedrichsfelde: Frau wehrt sich bei Überfall und wird ins Gesicht geschlagen

In der vergangenen Nacht wurde eine Frau bei einem versuchten Überfall in Friedrichsfelde leicht verletzt. Nach bisherigen Ermittlungen war die 28-Jährige mit ihrem 32-jährigen Freund gegen 0.30 Uhr im Rosenfelder Ring nahe des S-Bahnhofs Friedrichsfelde Ost unterwegs, als drei Männer sie nach einer Bar in der Nähe fragten. Ohne die Antwort abzuwarten, umklammerte einer der Täter den Mann, während die anderen beiden versuchten, der Frau ihre Handtasche vom Körper zu reißen. Als die Frau sich wehrte, schlug ein Räuber ihr mehrfach mit der Faust ins Gesicht. Nachdem ihr Lebensgefährte es schaffte, sich aus der Umklammerung loszureißen, flohen die Männer unerkannt und ohne Beute. Die Frau erlitt Gesichtsverletzungen. Alarmierte Rettungskräfte brachten das Paar in ein Krankenhaus, aus dem beide nach ambulanter Behandlung wieder entlassen wurden. Die weiteren Ermittlungen hat das Raubkommissariat der Polizeidirektion 6 übernommen.

15.01.2020 | Neu-Höhenschönhausen: Jugendlicher erlitt lebensgefährliche Verletzungen

Lebensgefährliche Verletzungen erlitt gestern Nachmittag ein Jugendlicher in Neu-Hohenschönhausen. Nach bisherigen Erkenntnissen soll es zwischen dem 16-Jährigen und einem ein Jahr jüngeren Jugendlichen gegen 15 Uhr eine Auseinandersetzung in der Prendener Straße gegeben haben. Zunächst sollen beide aufeinander eingeschlagen haben, wobei der Ältere dem Jüngeren unter anderem mit einer Faust ins Gesicht geschlagen haben soll. Daraufhin soll der 15-Jährige den 16-Jährigen mit einem Messer angegriffen und ihn damit verletzt haben. Der mutmaßliche Angreifer ließ dann von dem 16-Jährigen ab und übergab das Messer einer Passantin. Zwischenzeitlich alarmierte Polizeikräfte nahmen den 15-Jährigen vorläufig fest. Zufällig am Ort vorbeikommende Sanitäter eines Krankentransportes versorgten den Verletzten bis zum Eintreffen einer Rettungswagenbesatzung sowie eines Notarztes. Mit lebensgefährlichen Stichverletzungen wurde der 16-Jährige in ein Krankenhaus gebracht, in dem er sofort operiert werden musste. Lebensgefahr soll bestehen. Einsatzkräfte beschlagnahmten das Messer und brachten den Festgenommenen, der eine leichte Kopfverletzung bei der Auseinandersetzung erlitten hatte, zur erkennungsdienstlichen Behandlung in ein Polizeigewahrsam und übergaben ihn im Anschluss der Kriminalpolizei der Direktion 6. Die Ermittlungen zu den Hintergründen der Auseinandersetzung und dem genauen Tatgeschehen dauern an.

14.01.2020 | Rummelsburg: Polizist von randalierender Person verletzt

Gestern Nachmittag verletzte ein Mann einen Polizisten in Rummelsburg, nachdem er zuvor randaliert haben soll. Ein 35-jähriger Zeuge machte gegen 17.50 Uhr den Polizeibeamten auf den Mann aufmerksam, der auf dem Parkplatz eines Lebensmitteldiscounters in der Hauptstraße gegen Autos getreten haben soll. Als der Polizist den Tatverdächtigen ansprach, versuchte dieser dem 58-jährigen Beamten mit der Faust ins Gesicht zu schlagen, traf ihn aber nur am Arm. Mit Hilfe des Zeugen konnte eine Flucht des Tatverdächtigen verhindert und dieser festgenommen werden. Eine bei dem 35-jährigen Festgenommenen durchgeführte Atemalkoholkontrolle ergab einen Wert von rund 0,8 Promille. Er wurde zur Blutentnahme in ein Polizeigewahrsam gebracht und im Anschluss wieder entlassen. Der Polizist erlitt leichte Arm- und Beinverletzungen und trat vom Dienst ab. Die Polizeidirektion 6 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

13.01.2020 | Fennpfuhl: Geldausgabeautomat gestohlen

Unbekannte haben gestern früh einen Geldausgabeautomaten aus einem Hotel im Ortsteil Fennpfuhl gestohlen. Gäste des Hotels in der Landsberger Allee berichteten später, dass drei Personen kurz vor 6 Uhr mit einer Sackkarre in die Lobby des Hotels kamen und den im Hotel stehenden Geldausgabeautomaten auf die Sackkarre luden. Anschließend gingen die Diebe zu ihrem vor der Eingangstür stehenden Fluchtfahrzeug und entfernten sich mit der Beute über die Storkower Straße in unbekannte Richtung. Bei dem Fluchtfahrzeug soll es sich um einen weißen Renault-Traffic gehandelt haben. Die Kriminalpolizei der Polizeidirektion 6 führt die weiteren Ermittlungen.

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