Auf Vorlage des Regierenden Bürgermeisters von Berlin, Kai Wegner, wurde ein neuer Verwaltungsrat der Anstalt öffentlichen Rechts IT-Dienstleistungszentrum Berlin (ITDZ Berlin) bestellt. Bestellt wurde der neue Chief Digital Officer und Staatssekretär für Digitales und Verwaltungsmodernisierung des Landes Berlin, Matthias Hundt.
Mit diesem Schritt wird Hundt ab sofort zum Aufsichtsratsvorsitzenden des ITDZ Berlin berufen. Er übernimmt damit die Aufgaben seiner Amtsvorgängerin als CDO des Landes Berlin, Martina Klement.
Gleichzeitig ist Wolfgang Schyrocki, Staatssekretär der Senatsverwaltung für Finanzen, aus dem Aufsichtsrat ausgeschieden. Für ihn wird Ellen Cavdarci, Abteilungsleiterin Landespersonal in der Senatsverwaltung für Finanzen, in den Aufsichtsrat des ITDZ Berlin nachrücken.
Das ITDZ Berlin ist der zentrale IT-Dienstleister des Landes Berlin. Gemeinsam mit dem ITDZ Berlin arbeitet die Senatskanzlei an einer modernen digitalen Verwaltung und Online-Servicedienstleistungen für die Berlinerinnen und Berliner. Das ITDZ ist technischer Betreiber des Stadtportals berlin.de.
Digitalisierung in Berlin in Schwierigkeiten
Das ITDZ hat mit vielen internen und externen technischen und personellen Schwierigkeiten zu kämpfen und wird derzeit mit Notkrediten der Finanzverwaltung in Gang gehalten.
Der neue Chief Digital Officer und Staatssekretär für Digitales und Verwaltungsmodernisierung ist nicht unumstritten, wie eine Meldung im Tagesspiegel erkennen lässt: „Schlitzohr“, „Lügenbold“, „Hochstapler“: Hat Kai Wegner als Berlins neuen Chef-Digitalisierer den Falschen ausgewählt?“( Robert Kiesel | 22.04.2026 | Tagesspiegel ).
Eine der Ursachen der Finanzlage des ITDZ ist die starke Konzentration der Berliner Verwaltungen auf das Betriebssystem WINDOWS und die jeweils ineinander greifenden Update-Zyklen, die einen immensen Service-Nachlauf für veraltete Betriebssystem-Versionen nachziehen.
Microsoft hatte am 30. April 2025 reagiert und fünf konkrete digitale Verpflichtungen für Europa angekündigt. Ziel ist es, Vertrauen zurückzugewinnen, insbesondere im Hinblick auf Datenschutz, Cybersicherheit und technologische Unabhängigkeit.
Inzwischen ist das Vertrauen wegen der Umstellung von Windows 10 auf Windows 11 und den Co-Pilot weltweit massiv abgestürzt. Frankreich hat sich in der Folge der Trumpschen Zollpolitik bereits vollends von Microsoft verabschiedet.
Windows 10 und Windows 11 werden inzwischen von immer mehr Nutzern zugunsten von LINUX verabschiedet.
Das auf eine Ko-Existenz zwischen Linux und Windows ausgelegte Redaktionssystem wird deshalb neu überarbeitet. Windows wird nur als Einzelplatz-System weiter geplant, weil die Update-Politik jeden geordneten systemischen Betrieb stört und zu viele Kosten versursacht.
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