Sonntag, 22. September 2019
Home > Berlin > WORLDNEWSMAG: neue Metropolenzeitung für Berlin

WORLDNEWSMAG: neue Metropolenzeitung für Berlin

Codename "Worldnewsmag"

Berlin bekommt eine neue Metropolenzeitung! Noch ist der Name geheim: WORLDNEWSMAG ist der Codename! Geplant wird eine radikale Innovation in der Berliner Medienlandschaft! Kreative Zerstörung ist angesagt, denn Lokalzeitungen sterben nach und nach aus.

Auch große überregionale Zeitungen wie FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG, TAGESSPIEGEL, WELT und Berliner Zeitung und viele Regionale Zeitungen – vom Kölner Stadtanzeiger bis zur Hamburger Morgenpost – werden dem Druck der großen Internetplattformen nicht mehr lange standhalten!

Digitale Innovationen führen nicht mehr weiter, sondern zerstören das Prinzip „Öffentlichkeit“, das die Demokratie wie den Sauerstoff zum Atmen braucht! Selbst hochrangigen Medien- und Kommunikationwissenschaftlern fallen die „Paradoxien der Digitalisierung“ nicht mehr auf! Der Grundauftrag des Journalismus wird immer mehr in Frage gestellt. Zur Erinnerung:

„Journalismus bezeichnet die periodische publizistische Arbeit von Journalisten bei der Presse, in Online-Medien oder im Rundfunk mit dem Ziel, Öffentlichkeit herzustellen.“

Was aber passiert, wenn mehr und mehr Themenbeiträge, Kommentare und Meinungsbeiträge hinter Leser-Paywalls verschwinden? Was passiert, wenn Zeitungen ihre „allgemeinöffentliche Information“ zugunsten von bezahlten Newslettern dosieren? Bleibt dann auch die Wahrheit zeitweise auf der Strecke und wird zum „Cliffhanger für Arme“, die als mündige Bürger abgehängt werden?

Könnte es sein, nur noch Eliten interessieren sich für Politik? Oder sterben sogar Politiker aus, weil es bei schwindender Öffentlichkeit auch immer schwerer wird, aus ehrenamtlicher Kommunalpolitik Chancen auf politische Wahlämter zu erarbeiten?

Die Zeichen sind alarmierend, denn nur noch rund 1,71% der Bevölkerung (über 16 Jahre Parteieintrittsalter) sind noch in Parteien organisiert. Die Hypothese steht im Raum:

„Vom Lokalzeitungssterben zum Redaktionssterben führt ein direktes kommunikatives Wirkungsmuster zum Verlust von Öffentlichkeit und zum Parteiensterben – sogar zum Demokratie-Sterben!

Soziale Medien schaffen nur Augenblicksöffentlichkeiten

Soziale Medien als „lokale Medien“ des „kleinen Mannes“ treten die Nachfolge an. Wut, Hate-Speech und Propaganda breiten sich aus. Auch Populismus und rechtsradikale Ideologien! Twitter wird zum Ausweichmedium für Politiker, die aber noch mehr in Gefahr geraten: undurchdachte Reaktionen lösen Shitstorms aus. Dunya Hayali hat schon „keinen Bock mehr!“, wie sie auf Twitter bekennt. Der politische Burnout droht. Auch Staatssekretärin Sawsan Chebli ist schwer unter Druck: sie schreibt wöchentlich bis zu 30 Anzeigen wegen Hasspostings, wie jünst bekannt wurde (Focus | 15.6.2019). Mit den Twitter- und Social-Media-Postings wird regelrecht Krieg geführt.

Respekt vor Personen, aber auch Autorität schwinden, werden eingeebnet. Der Demokratie gehen nicht nur die Politiker, sondern auch die Basis für jegliches Zusammenleben verloren.

Das abgewogene öffentliche und gültige Wort verschwindet aus der Demokratie

Mit den Lokalzeitungen verschwindet das abgewogene öffentliche und gültige Wort, das auf Wahrhaftigkeit, Recherche, Kenntnissen und Wissen über Kontexte beruht.
Ganze Parteien geraten in Unordnung und Chaos, wie es SPD und CDU Tag für Tag vorführen. Statt Köpfen und Konzepten werden politische Parteien nun von Klüngel und nichtöffentlichen Absprachen regiert. Das aber ist fatal, wenn der falsche Klüngel an die Macht kommt, und weder Glaubwürdigkeit noch allgemeingültige politische Angebote aufbauen kann.

Was mit den gedruckten Zeitungen auch entschwindet: das gedruckte analoge Archiv, das zum Nachschlagewerk und Gradmesser für Kontinuität, Wahrheit und Glaubwürdigkeit werden kann. Die Stadtgesellschaft verliert damit ihre Verlässlichkeit. Die für Lebensplanungen und Investitionen so wichtige Planungsicherheit und Stabilität können nicht mehr verteidigt werden.
Soziale Medien führen so nach und nach zu Kontroll- und Steuerungsverlust der Politik.

Wir bekommen die sozial-mediale Gesellschaft der „augenblicksöffentlich, selektiv und situativ“ informierten Bürger. Dem Ideal einer offenen Gesellschaft entspricht das nicht! Und es entstehen neue Formen struktureller informeller Gewalt, weil informelle Ausgrenzung zum Prinzip wird. Wut, Ohnmacht, Angst vor Statusverlust und Verlust der Wohnung wachsen, und suchen ihre Protestformen, bis hin zur Gewalt.

Komplexität macht einen neuen Journalismus notwendig

Der Journalismus und Lokaljournalismus steht vor einem radikalen Wandel. Alles muss in Frage gestellt werden: Werbefinanzierung, Datenschutz, Grundauftrag, Arbeitsprinzipien und neue Grundaufträge in einer „digital-arbeitsteiligen SmartCity“.

Mit „Zeitungen und Medien in Citizenship2 wird an einer neuen „analog-digitalen Medienlandschaft“ der „intelligenten und sozialen Stadt“ gearbeitet. Zwölf digitale Bezirkszeitungen bilden schon die vorhandene Basis.

Mit dem Projekt „Metropolenzeitung WORLDNEWSMAG“ werden „ein transmediales Fenster und eine interkulturelle Drehtür zur Welt“ geöffnet.

Wie soll der neue Journalismus aussehen? Wieviel Disruption ist nötig? Was bewährt sich?

Einfach.SmartCity.Machen: Berlin!

Stadtzeitung, Lokalzeitung und Stadtinformationssystem wachsen zusammen – so das disruptive & syntegrative Konzept.
Der „journalistische Grundauftrag“ wird reformiert, Journalisten und Moderatoren werden nicht nur sagen „was ist“,
sondern auch, herausfinden, was in der Stadt „werden soll“, was „aufgeklärt“ und „partizipativ geplant“ werden soll.

Alle Citizens dürfen auch selbst publizistisch tätig werden (Creative City Prinzip).

Die Ökonomie lokaler Zeitungen wird mit auf eine neue Basis gestellt. Es ist eine adaptierbare Lösung für alle Zeitungen.

Der OPEN CALL SmartCity-Charta Berlin wird zur Beteiligung und Ideensammlung für eine offene und technologieoffene Entwicklung der Medienlandschaft in der SmartCity Berlin eingeladen!

Statt „Paywalls für Leser“ gibt es ein „Citizens Media Network Berlin“ mit fairen Leser-Abos und aktiven Zugang zum stadtöffentlichen Presse- und Mediensystem:

https://anzeigio.de/

Das faire Angebot für Leser*innen:
zwölf digitale Bezirkszeitungen, plus Metropolenzeitung plus „anzeigio | Magazin für Smart City, eCommerce und Digitalisierung der Stadt“ im Jahresabo für nur 120,– € plus MWST. (= 142,80 € = 11,90 € / Monat):

Das faire Angebot für Autor*innen, Content- und Werbepartner:
Bezirksweite, metropolenweite und weltweite Lesereichweiten nach Maß. 360°-Metropolenmarketing, 365/24-Marketing und internationales Marketing (EU-Raum, Indien, Japan, Nord- und Südamerika mit Länder-Seiten).

Das faire Angebot für „creative Citizens“ und „Tech-Innovators“:

Das „Citizens Media Network Berlin“ ist freie Plattform für Kunst, Kultur und Kreativwirtschaft und Plattform für mediale und transmediale Innovationen! anzeigio ist Anzeigensystem und technologieoffene Plattform für Web + IoT-Innovationen.
Das „Citizens Media Network Berlin“ bietet Startups und Gründern umfangreiche Starthilfen zur Marktskalierung im Metropolenraum Berlin-Brandenburg.

Mehr Informationen:

info@anzeigio.de | Akkreditierung für Content- und PR-Agenturen & Werbepartner: akkreditierung@anzeigio.de

Dieses Medium ist öffentlich! Inhalte werden im Internet wiederauffindbar archiviert. Cookies werden nur aus technischen Gründen verwendet, um Zugriffs-Statistiken zu messen und um Cloud-Dienste zugänglich zu machen. Mehr Informationen siehe Datenschutz- und ePrivacy-Hinweise.