Dienstag, 19. Februar 2019
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Rathauspark Lichtenberg wird neu gestaltet

Rathauspark Lichtenberg

Der 1,8 Hektar große Rathauspark hinter dem Rathaus Lichtenberg soll ab Ende August 2019 bis Ende 2020 neu gestaltet werden.
Der Freiraum soll aufgewertet und erneuert werden. Seine Qualität und der vorhandene Charme des Parks sollen erhalten werden. Deshalb ist ein behutsame Landschaftsbaumaßname mit drei Bauabschnitten geplant.

Neu: ein Kinderspielplatz
Die große Freifläche im Süden des Parks wird um einen etwa 230 Quadratmeter großen Kinderspielplatz ergänzt. In die Spiellandschaft werden bestehende Bäume integriert und mit Weidensträuchern unterpflanzt. Die Pflanzflächen bilden mit ihren Versteckmöglichkeiten einen Teil des Spielkonzeptes.

Erhalt der Rasenfläche
Ein Großteil der bestehenden Rasenfläche bleibt deshalb erhalten. In einigen Bereichen wird besonders robuster Rasen für Trockenstandorte gesät, um die Pflege im Sommer zu erleichtern. Der bereits vorhandene 60 Quadratmeter große Kinderspielplatz wird grundsaniert.

Letzte Bauabschnitt: Wegesystem mit Beleuchtung
Das Wegesystem wird erst im letzten Bauabschnitt erneuert. Weniger stark frequentierte Bereiche werden zugunsten einer großzügigen Grüngestaltung wegfallen. Andere Wege werden saniert oder teils neu angelegt. Der von Ost nach West verlaufende Hauptweg wird als übergeordnete Quartiersverbindung mit Mastleuchten von „Stadtlicht Berlin“ ausgestattet, um eine bequeme Querung des Parks auch bei Dunkelheit zu gewährleisten.

Baumbestand erhalten und Ersatzpflanzungen
Der Baumbestand bleibt nahezu erhalten. Einige Bäume liegen jedoch mit ihren Wurzeln auf oder direkt neben neuen Wegeflächen und müssen deshalb noch Mitte Februar vor Beginn der Vogelbrutschutzzeit gefällt werden. Erforderliche Ersatzpflanzungen sind in der Planung bereits berücksichtigt. Strauchflächen, die in die Spielbereiche hineinragen, werden ebenfalls beseitigt. Die vorhandenen lückenhaften Strauchflächen werden durch Neuanpflanzungen von heimischen Sträuchern gestärkt und attraktiv gestaltet.

Ausblick und Rückblick auf das Beteiligungsverfahren
Der für Umwelt und Grünflächen zuständige Bezirksstadtrat, Wilfried Nünthel (CDU) erinnert an die lang Vorbeereitung und engagierte Bürgerbeteiligung:

„Nach vielen umfangreichen Beteiligungsrunden der Anwohnerinnen und Anwohner, Kinder und Jugendlichen aus benachbarten Schulen und Kitas ist es uns gelungen, ein Konzept zu entwickeln, dass allen Wünschen und der Qualität und dem Charme des Rathausparks an sich gerecht wird. So werden wir einerseits neue Spiel- und Aufenthaltszonen schaffen und andererseits die weiten Rasenflächen und die beschaulichen, schattigen Rückzugsorte erhalten. Ich bin froh, dass sich der jahrelange Einsatz der an dem Projekt Engagierten nun endlich auszahlt.“

Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen hat das Vorhaben im Rahmen des Programms Stadtumbau zusammen mit der STATTBAU GmbH, Gebietsbeauftragte Frankfurter Allee Nord unterstützt.

Gedenkstätte
An der Gedenkstätte „Blutmauer“ wird der Asphaltbelag des Gehweges durch eine Platzaufweitung aus Kleinsteinpflaster unterbrochen, um auf die Bedeutung als Gedenkort hinzuweisen. Vier Solitärsträucher rahmen den Gedenkort und binden gleichzeitig den Sitzbereich an der Blutsmauer stärker ein.

Während der Baumaßnahmen werden übergangsweise Bereiche des Rathausparks mit Bauzäunen gesperrt.

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