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Polizeimeldung vom 05.03.2020

Polizeibericht

05.03.2020 | Hohenschönhausen: Jugendlicher beraubt und schwer verletzt

In der vergangenen Nacht soll sich in Hohenschönhausen ein Raub ereignet haben, bei dem ein autistischer Jugendlicher schwer verletzt wurde. Der 15-Jährige gab an, sich gegen 22.30 Uhr mit zwei 16- und 18-jährigen Jugendlichen zu einem klärenden Gespräch in der Parkanlage hinter der Doberaner Straße getroffen zu haben. Nach dem gemeinsamen Konsum von Alkohol sollen die beiden mutmaßlichen Räuber den jungen Mann zur Herausgabe seiner Umhängetasche und seiner Schuhe aufgefordert haben. Trotzdem er der Forderung nachkam, soll der 18-Jährige angefangen haben, den Beraubten zu schlagen, bis dieser zu Boden ging. Danach soll der mutmaßliche Schläger den am Boden liegenden mehrmals getreten haben, ehe beide Tatverdächtigen flüchteten. Der Verletzte alarmierte dann aus einer Telefonzelle die Polizei. Eintreffende Rettungskräfte brachten den Überfallenen mit Kopf- und Rumpfverletzungen in ein Krankenhaus, in welchem er stationär aufgenommen wurde. Beamte des Polizeiabschnitts 61 leiteten gegen die namentlich bekannten Tatverdächtigen ein Strafermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Raubes ein. Die weiteren Ermittlungen führt die Kriminalpolizei der Polizeidirektion 6.

01.03.2020 | Friedrichsfelde: Säugling bei Verkehrsunfall schwer verletzt

In der vergangenen Nacht ereignete sich in Friedrichsfelde ein Verkehrsunfall, bei dem ein zehn Monate alter Junge verletzt wurde. Ersten Erkenntnissen zufolge befuhr der 29-jährige Fahrer eines Mercedes kurz vor 1 Uhr die Straße Alt-Friedrichsfelde stadtauswärts, als ihn plötzlich ein Fahrzeug überholt und vor ihm wieder eingeschert haben soll. Um einen Zusammenstoß zu vermeiden, habe der 29-Jährige nach rechts gelenkt und sei gegen einen am rechten Fahrbahnrand geparkten Lastkraftwagen gefahren. Die 26-jährige Beifahrerin hielt zu diesem Zeitpunkt den Jungen auf dem Schoß, sodass dieser durch den Aufprall Kopfverletzungen erlitt. Alarmierte Rettungskräfte brachten das Kind zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Die 26-Jährige klagte über Kopfschmerzen und wurde vor Ort ambulant behandelt. Der Fahrer und ein Dreijähriger, der in dem Auto ordnungsgemäß in einem Kindersitz gesessen hatte, blieben unverletzt. Eine freiwillige Atemalkoholmessung bei dem Fahrer verlief negativ. Der Verkehrsermittlungsdienst der Direktion 6 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.