Montag, 04. März 2024
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Gedenken am 27. Januar

Torgebäude des KZ Auschwitz-Birkenau,

Der 27. Januar, der Tag der Befreiung von Auschwitz, ist ein Gedenktag, der Gedenken und Nachdenken über die Vergangenheit und Orientierung für die Zukunft schaffen soll, als beste Versicherung gegen Völkerhass, Totalitarismus, Faschismus und Nationalsozialismus.

Am 27. Januar 1945 befreite die Rote Armee die Gefangenen des Konzentrationslagers.

Der Jahrestag der Befreiung wurde 1996 auf Initiative des damaligen Bundespräsidenten Roman Herzog offizieller deutscher Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus. Die Vereinten Nationen erklärten den 27. Januar im Jahr 2005 zum Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocausts.

In Erinnerung an die Geschehnisse und Verbrchen soll der Gedenktag die aktive Auseinandersetzung mit der Geschichte wachhalten.

In allen Berliner Bezirken finden an diesem Gedenktag Veranstaltungen statt.

Am 27. Januar 2019 wird im Nachbarbezirk in Pankow alljährlich zur Teilnahme an der Lichterkette aufgerufen, um Gesicht zu zeigen. Hier gibt es eine aktive zivilgesellschaftliche Initiative.

Gedenken am 27.Januar in Lichtenberg: „Erinnern für die Zukunft“

Im Bezirk Lichtenberg sorgt das Bezirksamt für die Initiative zum Gedenktag. In einer umfangreichen Pressemitteilung vom 16.1.2019 sind die Gedenkveranstaltungen aufgeführt.

Mit der Lichtaktion „Erinnern für die Zukunft“ wird am Sonntag, 27. Januar 2019, um 18 Uhr vor dem Museum Lichtenberg im Stadthaus in der Türrschmidtstraße 24 in 10317 Berlin, der von den Nationalsozialisten aus Lichtenberg vertriebenen und ermordeten jüdischen Bevölkerung gedacht. Bezirksbürgermeister Michael Grunst (Die Linke) eröffnet die Gedenkinstallation, mit der das Museum Lichtenberg im Stadthaus seit 2007 an die jüdischen Opfer des Nationalsozialismus erinnert.

„Lassen Sie uns ein Zeichen des Respekts, der Toleranz und eines Willens setzen, der das vermeintlich Fremde gleichberechtigt neben das Eigene setzt. Auch in diesem Jahr wollen wir gemeinsam der zahlreichen Menschen gedenken, die nationaler und „rassischer“ Überhöhung zum Opfer fielen.“