Sonntag, 22. September 2019
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Sana Klinikum Lichtenberg kooperiert mit Universität Stanford

Sana Klinikum Lichtenberg

In der Medizin bringen internationale Kooperationen wichtige Innovationen voran. Das Sana Klinikum kooperiert im Rahmen einer klinischen Studie mit der kalifornischen Stanford University. Diese zählt zu den forschungsstärksten und renommiertesten Universitäten der Welt.

Möglich wird die Kooperation durch ein Praktikantenprogramm der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung. Ziel des Krupp-Praktikantenprogramms ist es, Studierenden der berühmten Stanford University durch praktische Erfahrungen in führenden Unternehmen und Institutionen ein tieferes Verständnis der deutschen Sprache, Kultur und Gesellschaft zu ermöglichen und sie damit zugleich auf ein internationales Berufsleben vorzubereiten.

Seit 1982 wurden über 1.200 Praktika gefördert. Vermittelt werden Praktika für alle Fachrichtungen und im gesamten Bundesgebiet. Alle Teilnehmenden sind an der Stanford University in Kalifornien eingeschrieben und befinden sich meist im dritten Studienjahr.
Teilnahmeberechtigt sind alle Studierenden, die zuvor das Studienprogramm von „Stanford University in Berlin“ absolviert und mindestens drei Quartale Deutsch gelernt haben. In drei oder sechs Monaten erhalten sie intensiven Sprachunterricht und belegen neben ihren Fachkursen auch Lehrveranstaltungen zu deutscher und europäischer Kultur, Kunst, Politik und Wirtschaft.

Sana Klinikum Berlin-Lichtenberg
Michael Figueroa (21) aus Lawrenceville im US-Bundesstaat Georgia studiert an der berühmten Stanford University und hospitiert derzeit in Berlin bei Dr. Olaf Göing (64), dem Chefarzt der Klinik für Innere Medizin II mit Schwerpunkt Kardiologie am Sana Klinikum Berlin-Lichtenberg – Foto: A.Puchta

Weltweit erste klinische Studie mit der Apple Watch zu Herzrhythmusstörungen
So hospitiert Michael Figueroa (21) aus Lawrenceville im US-Bundesstaat Georgia derzeit bei Dr. Olaf Göing (64), dem Chefarzt der Klinik für Innere Medizin II mit Schwerpunkt Kardiologie am Sana Klinikum Berlin-Lichtenberg.

Was das alles mit Medizin zu tun hat, kann man daran erkennen, dass der in Stanford lehrende Professor Andrew Ng mit seinem Team einen Algorithmus entwickelt hat, der Rö-Thorax Bilder zumindest ebenso gut befunden kann wie die Radiologen aus Stanford und Herzrhythmusstörungen sogar besser als Kardiologen analysieren kann.

„Da passt es gut, dass wir in Lichtenberg die ersten weltweit sind, die eine klinische Studie mit der Apple Watch bei Patienten mit Vorhofflimmern machen: „Wacht your AF!“, so Dr. Olaf Göing, der den durch die Digitalisierung im Umbruch befindlichen Gesundheitsmarkt seit vielen Jahren genauestens beobachtet.

Derzeit dient die Apple Watch den Nutzern in Deutschland vor allem als Motivationshilfe beim Sport und als Fitnesstracker. Das soll sich bald ändern. Eine Uhr, die mit Hilfe von künstlicher Intelligenz Vorhofflimmern (Ursache von Schlaganfällen) erkennen kann, wäre ein echter medizinischer Mehrwert.

„Die Luft der Freiheit weht“ steht auf dem Stanford Logo – und dass diese Luft nicht nur dort, sondern auch in Lichtenberg weht, versuchen Dr. Olaf Göing und sein Team, aber auch andere Mitarbeiter des Sana Klinikums, Michael Figueroa zu vermitteln.

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