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Kein Regen im März: „Bitte Bäume wässern!“

Bäume und Stadtgrün wässern jetzt!

Der Dürremonitor des Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung UFZ in Leipzig zeigt wieder „rote Farben.“
Das pflanzenverfügbare Wasser im Boden sinkt auf dramatisch niedrige Werte. Der Dürremonitor erfasst auch die Dürreintesität seit dem Jahr 1952.

Laut Deutscher Wetterdienst ist der März 2022 bisher trockenster März seit Start der Wetteraufzeichnung.

Vor allem Bäume und Straßenbäume sind nun bedroht. Ausgerechnet jetzt mit Temperaturanstieg über 12-15 Grad bilden Bäume und Sträucher ihr Blattwerk aus, und haben besonders hohen Wasserbedarf.

Neu gepflanzte Bäume werden noch im Rahmen der Gewährleistungspflege von Landschaftsbaufirmen bewässert. Doch sobald die Gewähleistungsphase endet, sind junge Bäume im öffentlichen Raum auf die Verantwortung von Grünflächenämtern und Bürger angewiesen, wenn der Regen ausbleibt.

Inzwischen ist auch klar, selbst wenn es regnen sollte, reicht das Wasser im Boden nicht aus.

Lichtenbergs Bezirksstadtrat für Umwelt, Martin Schaefer (CDU ruft deshalb auf:

„Ich bitte die Bevölkerung um Mithilfe beim Gießen. Lichtenberg hat 4.000 Jungbäume und diese müssen bis zu zehn Jahre lang gewässert werden. Das Straßen- und Grünflächenamt wird in den kommenden Wochen zusätzliche Wässerungen vornehmen, das bedeutet 200 Liter Wasser in zwei Wochen für jeden Jungbaum im Bezirk. Jeder Liter Wasser zusätzlich für unsere Jungbäume ist eine Investition in die Zukunft unserer Stadtbäume!“

Überblick über die Berliner und Lichtenberger Stadtbäume verschafft die CityLab-Internetanwendung www.giessdenkiez.de. Neu ist eine Filterfunktion, mit der sich nur junge Bäume anzeigen lassen.

Das Straßen- und Grünflächenamt Lichtenberg arbeitet mit Hochdruck, um den Wasserbedarf der Bäume zu decken. Doch Dürrezeiten wirken nachhaltiger, Wasser fehlt bis in große Bodentiefen.
Ohne die zusätzliche Unterstützung engagierter Anwohnerinnen und Anwohner wird man auch in diesem Jahr viele weiter Bäume verlieren. Vor allem flach wurzelnde Birken drohen ganz aus dem Berliner Stadtbild zu verschwinden. Nur freiwillige Hilfe und ehrenamtlicher Einsatz der Lichtenbergerinnen und Lichtenberger kann gefährdete Bäume retten!

Bäume wässern: „Wer macht mit, gibt „volle Kanne“ und zeigt sich?
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