Berlin liegt unter einer nebelschweren Wolkendecke, leidet unter Frost und Glatteis — und kämpft mit einer trüben und schweren Stimmungslage. Es ist nicht nur das Wetter, auch das wirtschaftliche und gesellschaftliche Klima ist belastet.
Das neue Heft des Magazin für politische Kultur Cicero analysiert die Lage: „Deutschland in der Schockstarre: Während Weltordnung, Allianzen und Technologien kippen, blockiert sich die Politik selbst. Rentenreform, Zeitenwende, Industriekrise – nichts kommt voran. Warum eine Gesellschaft im Stillstand verharrt.“
Alexander Marguier, Chefredakteur von Cicero, sieht die politischen Eliten als Gefangene einer selbstreferentiellen Blase: „Ein Mehltau liegt über der Bundesrepublik, aber in der Berliner Politik-Blase wird der Status quo beschworen. Die nur sechs Tage nach Beginn des Ukrainekriegs vor inzwischen vier Jahren ausgerufene „Zeitenwende“ erweist sich immer mehr als ein untauglicher Versuch der Besitzstandswahrung, der mangels Substanz mit immensen Schulden finanziert wird.“
Der Ökonom Thomas Mayer hat als Autor der Titelgeschichte auf die Suche nach den Ursachen der deutschen Sklerose begeben. Marc Saxer geht in seinem Beitrag über die geopolitische „Wolfswelt“ des 21. Jahrhunderts den Praktiken der neuen und alten Mächte nach.
Cicero erscheint in Berlin in der Res Publica Verlags GmbH und gehört zu den herausragenden politischen Magazinen in Deutschland.
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