Der Senat hat heute den von Senator für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen, Christian Gaebler vorgelegten 4. Bericht an das Abgeordnetenhaus über die Weiterentwicklung des Campus für Demokratie beschlossen. Darin berichtet der Senat über die in den zurückliegenden zwölf Monaten erfolgte Entwicklung und die getroffenen Entscheidungen zur Realisierung des Campus für Demokratie auf dem derzeit untergenutzten Gelände des ehemaligen Ministeriums für Staatssicherheit der DDR.
In der Pressemitteilung vom 15.09.2026 wird darüber berichtet und an die Grundstückseigentümer appelliert..
Christian Gaebler, Senator für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen (SPD): „Es bleibt dabei, dass sich das Land Berlin der Campusentwicklung verpflichtet fühlt. Hierfür werden die erforderlichen planungsrechtlichen Grundlagen geschaffen. Ein festgesetzter Bebauungsplan ist jedoch noch kein ‚Campus für Demokratie‘. Dieser kann nur mit dem Engagement des Bundes entstehen, wozu die dringend notwendige Sanierung des Bestands und die Erweiterung des Bundesarchivs gehören.“
Campus für Demokratie braucht freie Presseberichterstattung aus den Archiven
Ein Satz aus der o.g. Pressemitteilung zeigt echte Besorgnisse auf:
„Auch kann der Fortgang der Planung des Bundesarchivs und zur Sicherung und Veröffentlichung des Archivguts der Opposition in der DDR derzeit nicht zufriedenstellen. Die entsprechenden Bedarfe wurden vom Bund noch nicht anerkannt, sodass der zentrale Entwicklungsimpuls für das Campusgelände bisher ausgeblieben ist.“
Ohne Presseankündigungen mit „EU-weiter Amtsblattsichtbarkeit“ gibt es keine Besucher und Bundesarchiv und auch Landesarchiv und SAPMO-Archive verlieren immer mehr Zeitzeugen-Publikum.
Zudem sind die spannendsten Themen nicht nur in Lichtenberg, sondern auch im Bundesarchiv in Berlin-Lichterfelde zu sehen. Etwa zum 80. Gründungsjubiläum der DEFA, mit einigen sehenswerten DEFA-Filmen, einschließlich verbotener Filme wie „Jahrgang 45“.
Mit der zunehmenden Nutzung von Künstlicher Intelligenz werden vor allem intelligente Köpfe benötigt, die Archive und Informationen in genießbare und weithin sichtbare „Lesestücke und Medien“ verwandeln.
Große Visionen vom Campus für Demokratie können zukünftig auch nicht mehr von Vereinsstrukturen verwirklicht werden!
Die Lichtenberg Nachrichten und die Steglitz Zehlendorf Zeitung bieten die Möglichkeit, Ankündigungen inklusiv und allgemeinöffentlich zu verbreiten. Ab Oktober gibt es sogar einen Tarifvertrag, der Journalismus und Archiv-Journalismus honorieren kann.
Kontakt: info@europress-aisbl.eu – Nur mit EU-Presseausweis
Public Media — Offene Medienebene mit Amtsblattsichtbarkeit für eine transparente Demokratie.
