Die Senatskanzlei Berlin informiert erstmals umfänglich über den entdeckten Cyberangriff auf das digitale Landesnetz Berlin: Cyberangriff auf das Landesnetz: Informationen für Bürgerinnen und Bürger.
Die Informationsseite wird fortlaufend aktualisiert.
In der Senatskanzlei wurde eine zentrale Steuerungseinheit unter Leitung des Chief Digital Officer (CDO), Florian Hauer, eingerichtet, die die Sichtung, Prüfung und Bewertung der abgeflossenen Daten koordiniert und die beiden betroffenen Senatsverwaltungen bei der Information und Beratung der betroffenen Bürgerinnen und Bürger sowie der Unternehmen unterstützt.
Der Senat einschließlich der beiden betroffenen Senatsverwaltungen SenMVKU sowie SenStadt arbeitet eng mit dem Landeskriminalamt Berlin (LKA), dem Verfassungsschutz, der Staatsanwaltschaft Berlin, dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und weiteren Sicherheitsbehörden im Bund und Land an der Aufklärung des Cyberangriffs.
Das LKA als auch die SenMVKU haben jeweils sogenannte Besondere Aufbauorganisationen (BAO) eingerichtet. Die SenStadt koordiniert für sich alle Maßnahmen über einen eingesetzten Krisenstab. Darüber hinaus arbeitet der IKT-Notfallstab bis auf Weiteres weiter.
Auswirkungen und Folgerungen für Public Media
Der Cyberangriff auf das Landesnetz Berlin hat auch die Redaktion betroffen, weil ein Vertrauensschaden eingetreten ist. Redaktionelle Aufrufe und RSS-Newsfeeds der Presseseiten auf Berlin.de werden durch externe Dienste gescannt und verzögert.
Seit dem Bekanntwerden des Cyberangriffs wurde auch eine Systemanalyse und Systemprüfung bei den 12 digitalen Bezirkszeitungen vorgenommen. Offenes Konzept und „Zwiebelschalen-Sicherheitsstrategie erweisen sich in der täglichen Praxis weiterhin als sehr resilient.
Das Grundkonzept von „Einfach.SmartCity.Machen.Berlin!“ erweist sich damit weiterhin als zukunftsfähig. In über 10 Jahren erarbeitetes Erfahrungswissen hilft, alltägliche Angriffsversuche und Phishing-Attacken zu entschärfen.
Das offene Internet und offene Konnektierungen müssen im zivilisatorischen Gesamtinteresse weltweit verteidigt werden, weil das Primat des Menschen über Technologien unmittelbar daran hängt. Ob dabei Microsoft Windows 11 eine Zukunft hat, ist inzwischen fraglich.
Die Weiterentwicklung der freien und unabhängigen digitalen Lokalpresse zum „syntegrativen Konzept“ von „Public Media“ erweist sich als tragfähige, flexible und resiliente Roadmap – erstmals seit dem das „Lokalpresse-Sterben“ (seit 2014) als unabwendbar angesehen wird.
LINUX erweist sich dabei als bestes Betriebssystem, um digitale Souveränität im offenen Internet und die intellektuelle Autonomie und geistige Souveränität des Autors gegenüber Künstlicher Intelligenz zu wahren.
Wegen der immer mächtigeren „Agentic-AI-Systeme“ wird allerdings eine neue Vertraulichkeitsstufe
„Tiefe strikte Vertraulichkeit“ (Deep strict confidentiality) eingeführt, die alle Sicherheitsprozeduren betrifft.
Weitere Veränderungen betreffen die Übernahme von BDZV/DJV-Tarifvertrags, die Gestaltung von Jahres-Rahmenverträgen für MediaBudgets und die „echtzeitfähige Konnektierung“ bei Direktverträgen ab Oktober 2026 und die notwendige Akkreditierungen für Autorpersonen & Agenturen.
Fortsetzung folgt am 22. September 2026
