Mittwoch, 20. Januar 2021
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Brand im Hochhaus mit Teil-Evakuierung

Hochhäuser in -Neu-Hohenschönhausen

Ausgerechnet am Heiligen Abend gab es einen Brand mit schwerwiegenden Folgen.
Am Donnerstag, 24. Dezember 2020, kam es im Keller eines Hochhauses in der Ahrenshooper Straße 24, in Hohenschönhausen zu einem Brand. Die Brandursache ist bisher unklar. Die Feuerwehr konnte den Brand löschen. Es gibt keine Verletzten, zwei Personen konnten nach einer medizinischen Untersuchung das Krankenhaus wieder verlassen.

In Folge des Brandes kam es jedoch zu Schäden am Stromverteiler des Hauses und die Stromversorgung wurde teilweise unterbrochen. Das Resultat: 88 Wohnungen blieben ohne Strom, Wasser und Heizung, weitere Wohnungen sind ohne warmes Wasser und Heizung.

Das Bezirksamt Lichtenberg hat schnell reagiert und setzte den Krisenstab ein. Zusammen mit einer Hundertschaft der Polizei und zahlreichen Einsatzkräften aus dem Deutschen Roten Kreuz und dem Technischen Hilfswerk wurden die Bewohnerinnen und Bewohner betreut und versorgt.

Teil-Evakuierung des Hochhauses

Die Vielzahl von Wohnungen ohne Strom, Heizung und Wasser machte eine Teil-Evakuierung erforderlich. In den Abendstunden wurde eine Räumung von zwei Aufgängen veranlasst.
Ein Teil der betroffenen Mieterinnen und Mieter sind Teil privat bei Freunden und Verwandten untergekommen. 43 Personen nahmen das Angebot des Bezirksamtes an und in einem Lichtenberger Hotel untergekommen.

Der Krisenstab des Bezirksamtes ist weiterhin vor Ort im Einsatz.

Die Hauseigentümerin, die Wohnungsgenossenschaft Neues Berlin, war ebenfalls vor Ort und wird heute den Schaden begutachten lassen.

Lichtenbergs Bezirksbürgermeister Michael Grunst (Die Linke) dankte am Heiligabend noch vor Ort den Einsatzkräften:
„Ich danke den über 100 Einsatzkräften, die gestern vor Ort unterstützt haben. Ich bin froh, dass niemand verletzt wurde. Unser Krisenstab koordiniert die Unterbringung der Menschen und ist ansprechbar bei Fragen der Bewohner:innen. Alle Beteiligten haben gestern intensiv daran gearbeitet den Betroffenen an Heiligabend helfen zu können.“