Nach dem Schnee- und Glatteischaos der letzten Wochen in Berlin verfällt nun die Stadtpolitik in Aktionismus, weil das organisierte und gesetzlich geregelte Spiel von Winterdienstpflichten nicht wie gewünscht sicher und ergebnisgerecht funktionierten.
Politische Parteien nehmen sich dabei zu viel vor, wenn gleich der gesamte Winterdienst auf den Prüfstand gestellt wird.
In einem Beitrag in der Berlin-Mitte Zeitung wird auf die tatsächlichen Schwachpunkte hingewiesen, die vor allem in einer unzureichenden Kommunikation und Generalprävention liegen:
Winterdienst-Governance ohne Pökeln
Glatteis-Unfälle wer haftet?
Glatteis-Unfälle sind übrigens schadensersatz- und schmerzgeldpflichtig! Rechtsanwalt Martin Olbricht aus Lichtenberg vertritt Opfer und hat sich auch im rbb geäußert: „Bei Handgelenksprellungen wird regelmäßig ein Schmerzensgeld von 200 bis 1.300 Euro zuerkannt.“ – Das ganze Video kann hier aufgerufen werden: rbb24 YouTube-Video: Stürze bei Glätte: Wer haftet bei vereisten Straßen?
