Donnerstag, 20. Juni 2019
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Lichtenberger Psychiatriebericht 2018 veröffentlicht

Gleichgewicht

Anfang Januar wurde der „Lichtenberger Psychiatriebericht 2018“ veröffentlicht, der von der Organisationseinheit Qualitätsentwicklung, Planung und Koordination des öffentlichen Gesundheitsdienstes des Lichtenberger Bezirksamtes erstellte wurde. Darin wird analysiert, wie sich die kommunale Psychiatrie in Lichtenberg im Zeitraum von 2013 bis Juli 2018 entwickelt hat. Zugleich ist der Bericht Teil der bezirklichen Gesundheitsberichterstattung und Gesundheitsplanung und bildet die Basis für eine weitere Planung.

Zielgruppe des „Lichtenberger Psychiatriebericht 2018“

Der Bericht richtet sich an Behörden, Fachöffentlichkeit und an engagierte Bürgerinnen und Bürger, denen das Thema seelische Gesundheit am Herzen liegt.
Statistiken der gesetzlichen Krankenversicherung dokumentieren im Zeitraum 2013 bis 2018 eine weitere Zunahme psychischer erkrankter Menschen und damit verbunden ein Ansteigen von Fällen mit Arbeitsunfähigkeit. Wichtiges Thema ist auch die anhaltend zugespitzte Situation auf dem Berliner Wohnungsmarkt, die insbesondere psychisch kranke Menschen in einen Teufelskreis mit Lohneinbußen und Angst vor Verlust der Wohnung bringt.
Beschrieben wird außerdem, wie man geflüchtete und traumatisierte Menschen aus Kriegs- und Krisengebieten mit zum Teil sehr komplexen psychischen Störungsbildern psychiatrisch versorgt. Die bezirklichen Hilfesysteme sind damit vor völlig neue Herausforderungen gestellt, weil zusätzlich auch noch Sprach- und Verständigungshürden bestehen.

Katrin Framke, zuständige Bezirksstadträtin für Gesundheit erklärt auch im Vorwort des Berichtes: „Deshalb stellt das Thema psychische Gesundheit im Bezirksamt Lichtenberg nicht eines unter vielen, sondern ein zentrales fachliches und gesundheitspolitisches Anliegen der Zukunft dar.“

Lichtenberger Psychiatriebericht 2018 – PDF-Download


Redaktioneller Hinweis:
Das Titelbild des „Lichtenberger Psychiatriebericht 2018“ enthält ein lizenzpflichtiges Foto, das bei Veröffentlichung laufende Lizenzkosten verursacht und ggf. Jahre später noch Abmahnungen motiviert. Deshalb wurde auf eine Bildwiedergabe verzichtet.

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